Referent*innen Seenkonferenz 2026


Seen sind komplexe Lebens- und Kulturräume. Ihre Zukunft lässt sich nur gemeinsam und aus unterschiedlichen Perspektiven gestalten. Bei der Österreichischen Seenkonferenz treffen Fachleute aus Landschaftsarchitektur, Architektur, Ökologie, Wasserwirtschaft, Recht, Forschung, Verwaltung und Praxis aufeinander. Die Referent*innen widmen sich zentralen Fragen rund um unsere Seenlandschaften: Wie können Seeufer ökologisch aufgewertet werden? Wie lassen sich öffentliche Zugänge sichern? Welche Rolle spielen Gestaltung, Planung und Baukultur?

Die folgenden Referent*innen präsentieren ihre Arbeit, Perspektiven und Ansätze auf der österreichischen Seenkonferenz 2026:

Samuel Auer

ist ausgebildeter Gewässerökologe und arbeitet als Biologe bei der Firma blattfisch e. U. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit natur- und artenschutzfachlichen Themen in und rund um Schutzgebiete wie beispielsweise dem Europaschutzgebiet Mond- und Attersee.

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Anna Detzlhofer

ist seit 1993 als selbständige Landschaftsplanerin in Wien tätig. Zuvor war sie als Assistentin am Institut für Landschaftsgestaltung der Universität für Bodenkultur Wien beschäftigt. Sie ist in zahlreichen Fachgremien und Jurys im In- und Ausland tätig und zeichnet u. a. für die temporäre Begrünung des MQ Wien, den Promenadenring in St. Pölten, den Innovationspark in Hamburg sowie zahlreiche weitere Projekte und Wettbewerbe im Bereich zeitgenössischer Freiraumgestaltung verantwortlich.

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Judith Eiblmayr

ist Architektin, Architekturpublizistin und freie Kuratorin. Sie studierte Architektur an der TU Wien und der University of Michigan, USA, und promovierte an der TU Wien. Sie ist seit vielen Jahren als Kritikerin für Fachzeitschriften und Die Presse zu den Themen Architektur, Städtebau, Kulturgeschichte und Design tätig. Neben zahlreichen Bauprojekten verfasst sie Textbeiträge, kuratiert Ausstellungen und publiziert zu architektur- und kulturhistorischen Themen.

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Andreas Fuchs

wurde 1954 in Regensdorf im Kanton Zürich geboren und wuchs in Unterseen mit fünf Geschwistern auf. Nach dem Gymnasium in Interlaken studierte er Architektur an der ETH Zürich. Seit 1988 ist er als freischaffender Architekt tätig, vorwiegend im östlichen Berner Oberland. Seit 1990 engagiert er sich als Bauberater im Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB), dessen Präsident er seit 2003 ist.

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Bettina
Gstöttner

Programmpunkt: Aktuelle wasserwirtschaftliche Untersuchungen des Attersees durch das Land OÖ – Risiken und Zustand aus wasserwirtschaftlicher Sicht

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Stefan Guttmann

studierte Gewässerbiologie an der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien. Als Sachverständiger im Bereich Natur- und Landschaftsschutz leitet er den Naturschutzfachdienst des Landes Oberösterreich. Gewässer sind seine berufliche und private Leidenschaft.

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Rudolf Hemetsberger

studierte Rechts- und Kommunikationswissenschaften in Linz und Salzburg. Seit 2021 ist er Bürgermeister der Gemeinde Attersee am Attersee und Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag. Dort ist er für die Bereiche Raumordnung, Naturschutz, Bauen, Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sowie Tierschutz zuständig. Er lebt seit zehn Jahren am Attersee, ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

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Sabine Klausner

Programmpunkt: Aktuelle wasserwirtschaftliche Untersuchungen des Attersees durch das Land OÖ – Risiken und Zustand aus wasserwirtschaftlicher Sicht

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Judith Leitner

geboren in Wien, aufgewachsen im Südburgenland, hat an der TU Wien Architektur studiert. Von 2008 bis 2009 war sie Mitarbeiterin bei Geninasca Delefortrie Architectes in Neuchâtel am Neuenburgersee. Seit 2010 ist sie in der Architekturforschung und Baukulturvermittlung tätig, z. B. als Mitinitiatorin der Österreichischen Leerstandskonferenz und von 2011 bis 2020 als Mitarbeiterin bei LandLuft. Als Universitätslektorin betreut sie regelmäßig Lehrveranstaltungen, forscht zum Thema Seen und arbeitet für die ÖGLA als Kuratorin der Österreichischen Seenkonferenz.

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Elias Molitschnig

Programmpunkt: Podiumsgespräch „Nachhaltige Seenentwicklung – Chancen und Herausforderungen“

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Gisela Ofenböck

ist Gewässerökologin und seit 2000 im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, insbesondere in der Bewertung des ökologischen Zustands von Fließgewässern und Seen sowie in der Entwicklung von Qualitätszielen und Maßnahmen zur Gewässerbewirtschaftung.

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Wolfgang Stock

Programmpunkt: Das Recht auf Natur und Erholung am See: Verbesserung der Zugänglichkeit

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Michael Stur

Programmpunkt: Praxisbericht aus der Gemeinde Weyregg am Attersee

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Karolina
Taczanowska

Programmpunkt: Panel 2
Bedarf für Wissenschaft und Forschung und Sammlung relevanter Themen für weitere Seen-Konferenzen

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Roland Tusch

studierte Architektur und promovierte an der TU Wien. Nach einer Tätigkeit als Assistent am Institut für Architektur und Landschaft der TU Graz ist er seit 2008 als Senior Scientist und seit 2025 als Leiter des Instituts für Landschaftsarchitektur der BOKU University tätig. Dort forscht er im Bereich Landschaft und Infrastruktur und ist Mitglied des Teams des LArchiv, dem Archiv für österreichische Landschaftsarchitektur.

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Andreas Winkler

Programmpunkt: Praxisbericht: Ufergestaltungen als Planungsleistung – Beispiele für die erfolgreiche Zusammenführung von Ökologie und Nutzung

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Anmeldung
ÖSEEK 2026

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PGZ Weyregg
Wachtbergstraße 6
4852 Weyregg am Attersee

› ANFAHRT

24.09. – 25.09.2026

2 Konferenztage mit spannenden Beiträgen, Exkursionen und Dialogformaten.

› Programm

Regulär: € 180,-
ÖGLA Mitglieder: € 120,-
Regionale Verbände: € 90,-
Studierende: € 60,-

› Tarife