Abteilungsleiterstellvertreterin Abteilung IV/2 – Nationale und internationale Wasserwirtschaft im BMLUK
Programmpunkt: Die Zukunft unserer Gewässer: Gemeinsame Leitlinien für eine nachhaltige Seenbewirtschaftung in Österreich
Liebe Frau Ofenböck, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„Meine erste Wahl ist ganz klar der Attersee: ich bin dort sehr oft und schätze die Kombination aus kristallklarem Wasser und der eindrucksvollen Berglandschaft rundherum. Für mich ist er ein Ort, an dem ich die Schönheit unserer Seen unmittelbar erleben kann.“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?
„In meiner Arbeit bin ich für die ökologische Bewertung der Gewässer zuständig und beschäftige mich intensiv mit dem Zustand unserer Seen. Der Klimawandel stellt uns dabei vor immer größere Herausforderungen, denen wir begegnen müssen, um die Qualität unserer Seen auch langfristig zu sichern.“

Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Mich beschäftigt vor allem die Frage, wie wir unsere Seen angesichts des Klimawandels und des wachsenden Nutzungsdrucks auch für kommende Generationen erhalten können. Genau dazu möchte ich mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen.“
Kurzbiografie:

Gisela Ofenböck: ist Gewässerökologin und seit 2000 im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, insbesondere in der Bewertung des ökologischen Zustands von Fließgewässern und Seen sowie in der Entwicklung von Qualitätszielen und Maßnahmen zur Gewässerbewirtschaftung.


