Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee, CH
Programmpunkt: Schweizer Baukultur in Seegemeinden:
Uferschutz und Uferwege an Thuner- und Brienzersee (Kanton Bern) im Wandel der Zeit
Lieber Herr Fuchs, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„Als gebürtiger Schweizer hatte ich mein bisher einziges Badeerlebnis in Österreich an einem Badeteich im Stubaital. Bis zur Seenkonferenz 2026 werden jedoch bestimmt noch viele weitere Badeplätze dazukommen.“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?

„Projekte zur Seeuferrevitalisierung beschäftigen mich ständig. Die Kombination mit einem verbesserten Zugang zum Wasser bewirkt spannende Auseinandersetzungen. Wesentlich ist das frühzeitige Erkennen von Nutzungskonflikten, um zu tragfähigen Lösungen zu kommen.“
Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Der zunehmende Nutzungsdruck durch den seit der Corona-Pandemie stetig wachsenden Individualtourismus und die Klimaerwärmung stellt uns vor neue Herausforderungen – wie können wir ihnen begegnen?“
Kurzbiografie:

Andreas Fuchs: wurde am 12. Juli 1954 in Regensdorf im Kanton Zürich geboren und wuchs in Unterseen mit fünf Geschwistern auf. Nach dem Gymnasium in Interlaken studierte er Architektur an der ETH Zürich. Seit 1988 ist er als freischaffender Architekt tätig, vorwiegend im östlichen Berner Oberland. Seit 1990 engagiert er sich als Bauberater im Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB), dessen Präsident er seit 2003 ist.
(c) Andreas Fuchs


