Bürgermeister der Gemeinde Weyregg am Attersee
Programmpunkt: Praxisbericht aus der Gemeinde Weyregg am Attersee
Lieber Herr Stur, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„Das kann natürlich nur der Attersee und Weyregg sein. Besonders ist unser schöner Ort in vielerlei Hinsicht – vor allem aber seine Vielfalt, sowohl bei den Menschen als auch in seiner Lage, macht ihn zu einem ganz besonderen Juwel.“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?
„In meinem Zivilberuf bin ich für die Naturgefahrenprävention zuständig: Hochwässer, fluvial genauso wie pluvial, ebenso wie Wasser in anderen Aggregatzuständen, etwa Hagel oder Schneedruck, sind zentrale Themen. Im behördlichen Kontext ist Wasser bei Bauverfahren immer ein wichtiger Punkt. Im politischen Fokus steht Wasser in seiner Vielfalt und Schutzwürdigkeit – als zentrales Element unseres Tourismus, aber auch als wichtige Ressource.“

Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Eine Gemeinde in bester Lage im Spannungsfeld zwischen (un)leistbarem Wohnen, (Tages-)Tourismus, Zweitwohnsitzen/Zweitheimischen und Gefahrenzonen.“
Kurzbiografie:

Michael Stur: ist Bürgermeister der Gemeinde Weyregg am Attersee und Bereichsleiter für Naturgefahrenprävention bei der Brandverhütungsstelle für Oberösterreich. Er verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen Wasserwirtschaft, Naturgefahrenprävention und Risikomanagement und ist Ziviltechniker für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft sowie allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger.
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