Institutsleiter, Institut für Landschaftsarchitektur
Programmpunkt:
Eröffnung der Poster-Ausstellung „Visionen nachhaltiger Seenentwicklungen“
Panel 2: Bedarf für Wissenschaft und Forschung und Sammlung relevanter Themen für weitere Seen-Konferenzen
Lieber Herr Tusch, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„In Wien: die Donauinsel! 42 Kilometer Ufer, frei zugänglich und ohne Konsumationszwang mitten in der Großstadt. Das ist einzigartig!“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?

„In der Entwurfslehre am Institut für Landschaftsarchitektur haben wir im Mai 2026 mit Studierenden die Potenziale einer der letzten unverbauten Seewiesen am Ossiacher See aufgespürt. Die Fragen, wie man mit moderaten landschaftsarchitektonischen Interventionen vorhandene Qualitäten stärkt und den Ort für viele Menschen nutzbar macht, waren dabei besonders interessant. Die Entwürfe der Studierenden werden bei der Seenkonferenz 2026 ausgestellt.“
Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Wie können die wenigen öffentlichen Seezugänge in Österreich langfristig gesichert werden und wie kann die Erlebbarkeit der Seen mit den gestalterischen Mitteln der Landschaftsarchitektur gestärkt werden?“
Kurzbiografie:

Roland Tusch: studierte Architektur und promovierte an der TU Wien. Nach einer Tätigkeit als Assistent am Institut für Architektur und Landschaft der TU Graz ist er seit 2008 als Senior Scientist und seit 2025 als Leiter des Instituts für Landschaftsarchitektur der BOKU Wien tätig. Dort forscht er im Bereich Landschaft und Infrastruktur und ist Mitglied des Teams des LArchiv, dem Archiv für österreichische Landschaftsarchitektur.
(c) Valentina Berghofer und Natascha Unkart


