blattfisch e.U.
Programmpunkte:
Gebietsbetreuung im Europaschutzgebiet Mond- und Attersee. Erfolge und Schwierigkeiten aus den vergangenen 20 Jahren
Lieber Herr Auer, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„Meine erste Wahl ist der Attersee. Dieser Ort bedeutet mir besonders viel, weil ich in dieser Region tief verwurzelt bin, hier aufgewachsen bin und meinen Lebensmittelpunkt habe. Wenn ich Abkühlung suche, zieht es mich aber auch an Fließgewässer – am liebsten in die beschatteten Oberläufe, abseits des großen Sommertrubels.“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?

„Ich interessiere mich brennend für aquatische Ökosysteme und ihre Zusammenhänge. In meinem Arbeitsalltag beschäftige ich mich hauptsächlich mit Natur- und Artenschutzprojekten in und rund um aquatische Ökosysteme sowie Schutzgebiete. Die besten Beispiele dafür sind Projekte, Exkursionen und fachliche Beratungen im Europaschutzgebiet Mond- und Attersee.“
Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Im Europaschutzgebiet Mond- und Attersee beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie Gewässer ökologisch aufgewertet werden können, um die Lebensbedingungen für Schutzgüter wie Perlfisch, Seelaube und Armleuchteralgen nachhaltig zu verbessern. Besonders beschäftigen uns Konzepte und Lösungen, die eine Entwicklung von harten Uferverbauungen hin zu naturnahen Uferbereichen und Flachwasserzonen ermöglichen.“
Kurzbiografie:

Samuel Auer: ist ausgebildeter Gewässerökologe und arbeitet als Biologe bei der Firma blattfisch e. U. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit natur- und artenschutzfachlichen Themen in und rund um Schutzgebiete wie beispielsweise dem Europaschutzgebiet Mond- und Attersee.
(c) Pia Teufl


