Landschaftsarchitekt, korbwurf landschaftsarchitektur
Programmpunkt: Komplexe Planungsaufgabe: Seebad Breitenbrunn.
Bauen im hochsensiblen Naturraum des Weltkulturerbes Fertő/Neusiedler See
Lieber Herr Lechner, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„Seit einigen Jahren ist die Pielach in Niederösterreich meine erste Wahl zur Abkühlung. Der naturnahe Fluss im Dirndltal ist für mich vor allem ein wertvoller Ort, um zu entschleunigen und Zeit mit meiner Familie zu verbringen.“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?
„Wasser ist bei jedem landschaftsarchitektonischen Projekt in unterschiedlichster Form ein wesentlicher Bestandteil. Eine der schönsten Planungsaufgaben für Landschaftsarchitekt*innen ist die Gestaltung von Freiräumen am Wasser, da diese Orte für viele Menschen Sehnsuchtsorte sind.“

Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Die zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels und der steigende Nutzungsdruck erfordern differenzierte Konzepte für die österreichischen Gewässer – in einem harmonischen Dialog zwischen Natur- und Erholungsraum.“
Kurzbiografie:

Korbinian Lechner: studierte Landschaftsarchitektur an der TU München-Weihenstephan bei Prof. Peter Latz. Nach seinem Diplom 2006 arbeitete er in verschiedenen Landschaftsarchitekturbüros in München und Wien und war als Lehrbeauftragter an der BOKU, der TU Wien und der Hochschule Campus Wien tätig. 2013 gründete er das Planungsbüro korbwurf landschaftsarchitektur in Wien.
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