Amt der Oö. Landesregierung
Programmpunkt: Impulsvortrag: Aktuelle wasserwirtschaftliche Untersuchungen des Attersees durch das Land OÖ – Risiken und Zustand aus wasserwirtschaftlicher Sicht
Liebe Frau Gstöttner, wenn Sie eine Abkühlung suchen: Welcher Ort am Wasser, Badesee oder Badeplatz ist in Österreich Ihre erste Wahl? Was macht diesen Ort für Sie persönlich besonders?

„Meine erste Wahl sind der Almsee im oberösterreichischen Salzkammergut aufgrund seiner Ursprünglichkeit sowie das Naturschutzgebiet Pesenbachtal im Mühlviertel.“
Wasser und insbesondere Seen spielen auch in Ihrem Arbeitsalltag eine zentrale Rolle. Können Sie uns einen kurzen Einblick geben, wie dieser Bezug konkret aussieht?
„Ich beschäftige mich mit der Erstellung und Umsetzung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans sowie mit den damit verbundenen wasserwirtschaftlich relevanten Studien und Projekten an Fließgewässern und Seen in Oberösterreich.“

Welche brennenden Fragen und Themen bringen Sie zur Österreichischen Seenkonferenz 2026 mit? Welche werden Sie in Ihrem Beitrag behandeln und worüber möchten Sie mit den anderen Teilnehmer:innen ins Gespräch kommen?

„Ein See, in diesem Fall der Attersee, ist weit mehr als nur seine sichtbare Wasseroberfläche: Er ist ein vielfältiger Lebensraum. Damit wir und zukünftige Generationen diesen Lebensraum weiterhin nutzen können, müssen wir seine ökologische Vielfalt erhalten – denn nur so bleibt er widerstandsfähig gegenüber künftigen Veränderungen.“
Kurzbiografie:

Bettina Gstöttner: wuchs an den Gewässern des Mühlviertels auf und studierte Landschaftsplanung mit dem Schwerpunkt Gewässerökologie an der Universität für Bodenkultur Wien. Nach ihrem Diplom war sie in einem oberösterreichischen Landschaftsplanungsbüro tätig. Seit 2010 arbeitet sie beim Amt der Oberösterreichischen Landesregierung und ist dort für die Erstellung und Umsetzung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans sowie der damit verbundenen Projekte zuständig.
(c) Zauner / Bettina Gstöttner


